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Kinderferienwoche

Die Kinderferienwoche 2019 ist mit viel Spaß und vielen Erlebnissen für die Kinder zu Ende gegangen,

Mit viel Herz, Verstand und Einsatz

Vor der Bad Driburger Kirche versammelten sich nach dem Festgottesdienst zum Jubiläum der Frauenhilfe im Kirchenkreis Paderborn (v.l.) Pfarrerin Christel Schuchardt, Pfarrerin Heidrun Greine, Helga Weber-Kruck (Bezirksverband Höxter), Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen und Irene Glaschick-Schimpf (Bezirksverband Paderborn). FOTO: SILKE RIETHMÜLLER

BEZIRKSVERBANDSTAG Evangelische Frauenhilfe im Kirchenkreis feiert 100. Geburtstag

 

VON SILKE RIETHMÜLLER

 

BAD DRIBURG – „Liebe weitergeben“, das ist für Irene Glaschick-Schimpf, Vorsitzende des Bezirksverbandes Paderborn, der Kern der Arbeit innerhalb der Evangelischen Frauenhilfe. „Indem wir das tun, mit ganz viel Herz, Verstand und Einsatz, können wir andere Frauen von den Vorzügen der Frauenhilfsarbeit überzeugen. Von dem, was die Frauenhilfe als großer Verband Gutes und Wichtiges leistet. Und von den Vorzügen, sich gemeindeübergreifend, landesweit und darüber hinaus zu vernetzen“, betonte Glaschick-Schimpf in ihrem Festvortrag zum 100. Geburtstag der Evangelischen Frauenhilfe im Kirchenkreis Paderborn, der im Rahmen des Bezirksverbandstages in Bad Driburg mit rund 140 Teilnehmerinnen und Gästen gefeiert wurde.

 

Mit einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche an der Brunnenstraße hatte der Festtag am Morgen begonnen. Die geschäftsführende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, Angelika Weigt-Blätgen aus Soest, konnte neben den beiden Vorsitzenden der Bezirksverbände Paderborn, Irene Glaschick-Schimpf, und Höxter, Helga Weber-Kruck, auch Pfarrerin Christel Schuchardt sowie die Frauenbeauftragte des Kirchenkreises Paderborn, Pfarrerin Heidrun Greine, in den Reihen der Festgäste begrüßen. Auf den Gottesdienst folgte ein gemeinsames Mittagessen sowie Grußworte zum Jubiläum im benachbarten Erika Stratmann-Hotel. Grußworte hielten der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn, Volker Neuhoff, Bad Driburgs stellvertretende Bürgermeisterin Christa Heinemann und der stellvertretende Landrat des Kreises Höxter Johannes Reineke.

 

Ihren Festvortrag hatte Irene Glaschick-Schimpf unter das Motto „100 Jahre Synodalverband Paderborn“ gestellt. Die Vorsitzende des Bezirksverbandes blickte darin auf die Anfänge der Frauenhilfe zurück. Deren Ursprung lag in der „Frauenhülfe des Evangelisch-Kirchlichen Hülfsvereins“, die im Jahr 1899 auf Initiative von Kaiserin Auguste-Victoria gegründet worden war. Am 7. März 1906 schlossen sich in Witten an der Ruhr 75 westfälische Frauengruppen zum „Westfälischen Provinzialverband“ als jüngster Zweigverband zusammen. „Ihre Mitglieder fand die ‚Westfälische Frauenhülfe‘ vornehmlich unter den Frauen der Arbeiterschaft und des Kleinbürgertums“, berichtete Glaschick-Schimpf.

 

Die Ziele der „Frauenhülfe“ waren damals unter anderem: Zur Belebung des kirchlichen Lebens beizutragen, Initiativen zur Stärkung christlicher Familien zu entwickeln sowie Frauen für die soziale Arbeit in den Kirchengemeinden auszubilden. „Es sollte aber auch der zunehmenden Entkirchlichung entgegengewirkt werden“, so die Festrednerin.

 

In neun der damals 18 Gemeinden des Kirchenkreises Paderborn gründeten sich zwischen 1907 und 1919 „Frauenhülfs-Vereine“ – in Büren, Warburg, Amelunxen, Scherfede, Brakel, Lippspringe, Lügde, Bruchhausen und Höxter. Für die Paderborner Ortsgruppe des deutsch-evangelischen Frauenbundes war es ausgeschlossen, sich der Frauenhilfe anzuschließen.

Pastor Kuhr, damals Pfarrer in Amelunxen, sei dann Ende 1918 per Synodalbeschluss zum Vorsitzenden eines für die Synode Paderborn zu bildenden Verbandes der Frauen-Vereine bestimmt worden. Der habe dieser Frage zunächst jedoch ziemlich ratlos gegenüber gestanden. Denn er habe sich, wie er in einem Brief schrieb, mit „Frauenhilfe und derartigen Gedanken“ kaum befasst, wie Irene Glaschick-Schimpf erzählte.

Dann ging doch alles ganz schnell: Am 24. März 1919 versammelten sich in der per Eisenbahn aus allen Richtungen leicht zu erreichenden Gemeinde Altenbeken drei Pfarrer, vier Ehefrauen von Pfarrern und zwei weitere Frauen, um den „Synodalverband der Frauenhülfe im Kirchenkreis Paderborn“ als Abteilung des „Westfälischen Provinzial-Verbands der Frauenhülfe“ zu gründen.

 

Vor allem in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg sei die Zahl der Frauenhilfsgruppen im Kirchenkreis stark angestiegen, machte Glaschick-Schimpf einen größeren Zeitsprung in ihren Ausführungen. „1952 gehörten dem Bezirksverband Paderborn 31 Gruppen an“, wusste die Festrednerin zu berichten. Im Oktober des gleichen Jahres beschloss die Vertreterinnen-Tagung einstimmig die Auflösung des bisherigen Bezirksverbandes Paderborn. Die Frauenhilfsgruppen wurden neu zusammengeschlossen – in den Landkreisen Paderborn, Büren und Warburg zum Bezirksverband Paderborn und im Landkreis Höxter zum Bezirksverband Höxter.

 

„Die Verbindung zwischen den beiden Verbänden war immer eng und wurde besonders in den gemeinsamen Rüstzeiten gepflegt. Und so war es auch keine Frage, den runden Geburtstag gemeinsam zu feiern – in Bad Driburg, in der Mitte unseres Kirchenkreises“, betonte die Paderborner Bezirksvorsitzende. In den Jahren bis heute gab es neue Frauenhilfsgruppen im Großraum Paderborn, Gemeinden des Kirchenkreises sind zu Großgemeinden fusioniert und auch einige Gemeindegruppen haben sich zusammengeschlossen. Einige Gemeinden haben, altersbedingt oder aus anderen Gründen, aber auch gar keine Frauenhilfen mehr. Im Bezirksverband Paderborn gibt es derzeit 18 Gruppen, im Bezirksverband Höxter neun.

 

Die Arbeit der Frauenhilfe umfasste von Anfang an Hausbesuche und Hilfeleistungen in Familien, bei Alten, Kranken und Einsamen. „Die Frauen nähten, strickten oder kochten für Bedürftige oder führten Kurse zur sparsamen Haushaltsführung durch – dabei kam aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz, bei Ausflügen oder beim gemeinsamem Kaffeetrinken“, so Glaschick-Schimpf. Eines sei über die Jahre immer gleich geblieben: Damals wie heute biete die Frauenhilfe eine Heimat für alle Frauen, die sich unter dem Wort Gottes treffen wollen und die Gemeinschaft suchen.

 

Die Evangelische Frauenhilfe gestalte ihre Arbeit bildungsorientiert, gemeindebezogen und sozial-diakonisch in der Verpflichtung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und wisse sich dabei eingebunden in die weltweite Ökumene. „Wir leben einfach gerne in und mit unserer Gemeinde, hören interessante Vorträge, machen Ausflüge und schauen dabei auch mal über den Tellerrand hinaus. Wir mischen uns ein und gestalten mit“, schloss Irene Glaschick-Schimpf ihren Festvortrag zum 100. Geburtstag der Evangelischen Frauenhilfe im Kirchenkreis Paderborn.

 

 

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