Herzlich Willkommen! Evangelische Kirchengemeinde Bad Driburg-Altenbeken-Neuenheerse!

Liebe Leserin, lieber Leser,


Sie sind neugierig, was sich hinter der Überschrift: „Sieben Wochen ohne Blockaden“ verbirgt?!

Vom 21. Februar bis zum 8. April begeben wir uns auf den Weg durch die Passions- / Fastenzeit hinein in das Ostergeschehen.

Täglich werden Sie hier Impulse finden, die anregen, über sich selbst, Gott und Welt nachzudenken, nachzuspüren.

Herzlich willkommen auf unserem Weg!

Montag, 1. März

Einen Auftrag bekommen und unsicher sein, das ausfüllen zu können –


So, wie es Jeremia in diesem Text geht, so hat es sich wohl schon oft angefühlt: bei einer neuen Aufgabe im Betrieb, als Lehrling in einem neuen Berufsfeld; in der Schule, wenn ich ein Referat halten soll; als die Nachricht kommt, dass das erste Kind unterwegs ist; beim Übergang in den Ruhestand ohne die alten und vertrauten Zeitpläne oder in dem Moment, wo klar wird, dass die eigenen Eltern alt werden.

„Das kann ich nicht, dazu bin ich zu jung, zu alt, noch zu neu, schon zu lange hier, zu dicht dran oder zu weit entfernt.“ Viele Gründe, sich dem Auftrag zu entziehen.

Aber: ES IST JETZT DRAN – hier wirst du jetzt gebraucht – es braucht deine Energie, dein Wort, deine Zeit, dein Wissen, deine Gegenwart. Es kann nicht warten, bis es bei dir passt.

Wo das klar wird, da braucht es Zuspruch und Unterstützung. Es braucht jemanden, der an uns glaubt und uns das zutraut: Eltern oder Lehrende, das Team auf der Arbeit, Menschen, die uns aufrichten, liebhaben, stärken oder auch herausfordern.

Es braucht eine Kraft im Rücken, die aufrichtet und zu uns hält.

„Fürchte dich nicht vor ihnen, denn ich bin mit dir und werde dich retten!“
– So lautet der Ausspruch des Herrn.

Fragen zum Nachdenken:

·         Wofür fühle ich mich zu alt?

·         Wofür zu jung?

·         Kenne ich die aktuelle Herausforderung an mich?

 

·         Woher bekomme ich Unterstützung?

Dienstag, 2. März

Wenn Sie durch diese Woche gehen, im Bewusstsein, dass Sie jetzt gebraucht werden, dann achten Sie doch einmal darauf, wo Sie etwas ganz anders machen können, als Sie es sonst würden.

Seien Sie „von der Rolle“ – mutig und gestärkt.

Viel Freude dabei!

 

 

 

Mittwoch, 03. März

Vertraut den neuen Wegen!

 Kantor Torsten Seidemann improvisiert zu der Choralmelodie!

 
EG 395    Vertraut den neuen Wegen

1. Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist,
weil Leben heißt: sich regen, weil Leben wandern heißt.
Seit leuchtend Gottes Bogen am hohen Himmel stand,
sind Menschen ausgezogen in das gelobte Land.


2. Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit!
Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid.
Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht,
der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht.


3. Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt!
Er selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land.
Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit.
 Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit.


Text: Klaus Peter Hertzsch 1989 Melodie: Lob Gott getrost mit Singen

Donnerstag, 4. März

zoomsketching

 

Sie sind herzlich eingeladen an diesem Donnerstag über das Thema unserer Fastenwoche miteinander ins Gespräch zu kommen.

Von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr tauschen wir uns über unsere Erfahrungen zur Rollentreue und zum Rollenexperiment aus.

Sie können sich mit diesem Link einwählen:

 

 

Kommen Sie um 18:30 - 20:00 Uhr per Videoschaltung mit Zoom zu diesem Termin. Ganz bequem von zuhause!

 

Hier geht es zum Gespräch!

 

Folgen Sie dem Link und den Anweisungen des Programmes.  Warten Sie einen Moment, und klicken Sie auf  "Meeting beitreten" oder "Launch meeting". Wenn Sie sich ein paar Minuten vor dem Termin  zu diesem Treffen zuschalten betreten Sie einen virtuellen Warteraum. Von dort werden Sie zu dem Gespräch eingeladen!

Nicht die Geduld verlieren bitte!  Kommen Sie etwas vorher, denn so manch ein Computer benötigt für die Einrichtung des Programmes etwas Zeit. 

Sie benötigen ein Endgerät mit Kamera und Mikrofon.

Freitag, 5. März

Menschen reagieren oft erschrocken auf anstehende Veränderungen. Das Lernzonenmodell nach Tom Senninger zeigt uns, dass wir uns so manchen Schritt trauen können, bis es wirklich gefährlich wird.

Grundannahme ist dabei, dass Menschen sich in einem Bereich einrichten, in dem sie sich sicher fühlen, die Bedingungen ihres Lebens gut kennen und es keinen Grund zur Veränderung gibt.

Diese sichere Zone wird die Komfortzone genannt.

Darüber hinaus verspüren Menschen den Wunsch, Neues zu lernen, wenn sie den Eindruck haben, dass dies ihre Komfortzone erweitert und sie dem gewachsen sind.

 

Diese Zone der überschaubaren Veränderungsmöglichkeiten wird Lernzone genannt.

 

Nun erleben Menschen größere Einschnitte oft als riskant. Sie versuchen abzuschätzen, in wie weit sie in der Lage sind, aus der anstehenden Situation unbeschadet herauskommen zu können.  

Diese Zone der abzuwägenden nächsten Schritte wird die Risikozone genannt.

(Hier fand sich Jeremia wieder, als er von Gott seien Auftrag erhielt.) 

Jede Situation, die nicht mehr handhabbar zu schein scheint, mit deren Eintreten Angst verbunden wird, wird von den meisten Menschen gemieden. 

Diese unkalkulierbare Zone wird die Panikzone genannt.

 

 

 

 

 

 

                          

Samstag, 6. März

Heute ist der Tag, um die zurückliegende Themenwoche abzuschließen. Wir laden Sie herzlich ein, noch einmal auf die vergangenen Tage zu schauen. Was ist Ihnen besonders wichtig geworden in der zurückliegenden Woche.

Schreiben Sie es sich auf
– auf ein Post-it für den Badzimmerspiegel
– in den Kalender
– in einem Gedankenbüchlein
– oder wie auch immer es für Sie gut ist.